Musik

Sóley.

 

Beeindruckend.

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Poesie

Hoffnung.

Midnight in Paris.

Wimpernschlag.
Ein Knistern.
Schritte,
die verhallen
in der Kälte der Nacht.
Der Schnee geschmolzen,
dämmt schon lange nicht mehr
die hastigen Bewegungen.
Ein einsamer Mann
sitzt auf dem nassen Straßenrand.
Er zählt die wenigen
Punkte am Himmel.
Er zählt langsam, sehr genau,
fast schon pathetisch.
Theatralisch hebt und senkt er die Arme,
spielt mit seiner Mimik
während er nach oben blickt.
Er redet viel über Sternenbilder,
über Licht und Schatten.
Wendet seinen Blick des Öfteren nach links.
Spricht als erwarte er manchmal eine Antwort.
Zieht die Worte lang, die fast schon melodisch seine Lippen verlassen.
Immer wieder hebt er den Blick gen Himmel,
dann wieder zurück zu der Person,
die in seinen Gedanken anwesend zu sein scheint.
Er erhebt sich, beugt seinen Arm, als würde er jemanden stützen
und läuft sanften, langsamen Schrittes.
Einmal scheint es, als würde seine Erinnerung stolpern,
denn er bewegt sich schnell nach vorn und greift mit seinen Händen nach der kalten Luft.
Er scheint erleichtert als beide wieder stehen.
„Du bist alles für mich.“
Seine Worte sind voller Liebe.
Sein Gesicht erhellt sich, er lacht.
Seine Stimme wird lauter,
mit beiden Händen umfasst er seine Hoffnung.
Alles, was ihm geblieben ist.
Blickt sie direkt an und wiederholt:
Du.
Bist.
Alles.
Für.
Mich.

Alles.

© Nelli H.

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Poesie

Rasender Stillstand.

© Nelli H.

© Nelli H.

 

Manchmal,
rasende Zeit.
Sie rast.
Sie rast.
Über Flure
Über Brücken
Über Wiesen
Über uns.
Fegt über melancholische Gedanken hinweg,
als wären sie nichts.
Als wären sie nicht wichtig.
Als würden sie uns nicht leben lassen.
Manchmal macht sie uns rasend,
so rasend, dass wir vor Wut uns selbst vergessen.
Alles um uns herum.
Kurz im Stillstand verharren.
Tief einatmen.
Die schwere Luft schnell wieder ausatmend,
verlieren wir uns im rasenden Stillstand der Zeit.

© Nelli H.

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