Poesie

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Gedanken, die vor Angst bluten.
Lassen den Körper erstarren,
pure Furcht, die lähmend wirkt.
Immer und immer wieder.
Außer Kontrolle.
Die Erlösung,
sie kommt nicht.
Sie bleibt fern.
Immer wieder aufs Neue realisierend,
dass sie ausbleibt.
Dass man in diesem Zustand verharren muss,
bis er einen wieder loslässt.
Bis man wieder fähig ist, zu atmen.

© N. H. 

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Poesie

Zwischen Welten.

Deine Worte zaubern Welten
von grässlich schöner Gestalt.
Diese Welten pulsieren in meinen Adern.
Erwecken mich zu neuem Leben.
Du wandelst
verloren umher
suchst nach festem Halt
und zerstörst die Liebe
Du suchst Halt in Dingen
die du niemals haben kannst
niemals haben wirst
du wandelst zwischen dir
zwischen dir selbst und
deinen zerstörerischen Gedanken
der Boden trägt dich nicht mehr
lässt dich Fallen in die Ungewissheit
deines Seins.

Doch deine Welten
nehmen dich auf
Immer
denn sie sind es wo du wohnst.
Sie sind dein Zuhause.
Dein leeres Heim,
das dich aufsaugt
mit seiner Stille
die dich umgibt und
dich jagt.

Deine Welten werden geziert von Flüssen deiner Tränen
von Eislandschaften, die das Wesen deines Herzens beschreiben.
Werden verschluckt von Dunkelheit, die dein Herz zum Leuchten bringt.

Niemals werde ich diese Welten betreten,
denn sie sind das einzige, das dich mir fern hält.
Und doch schaffst du es manchmal
auszubrechen
Jemand anderes zu sein.
Für einen kurzen Moment.
Denn die Stille umgibt dich,
verfolgt dich.
Verschluckt dich.
Hilft dir,
in diesen Welten neue zu erschaffen,
in denen du dich verlieren kannst.
Immer und immer wieder.

© Nelli H.

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