Poesie

Das große Nichts.

Sie schreit dir ins Gesicht.
Lässt ihre sanften, weichen Finger über deine Wangen streifen.
Lässt ihre Narben sichtbar werden,
die noch immer brennen.
Hoch lodern, so hoch, wie deine Angst.
Die hinter jeder Ecke deiner Gedanken lauert.
Auf dich wartet.
Sich auf dich werfen will,
um dich zu schützen,
vor dem,
was du nicht willst.
Dem Morgen.
Wartend
Lauernd

Schwer, die Gedanken zu ordnen.
Wenn man die Reihenfolge nicht kennt.
Die Reihenfolge, der Ereignisse,
derer wegen alles ins Wanken geriet.
Schwankend, bis heute noch,
reagieren deine Worte
auf das große Nichts,
das in dir brennt.

© Nelli H. 

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2 Gedanken zu “Das große Nichts.

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