Poesie

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Mein Verstand brüllt mich an.
Versucht mir klarzumachen, dass ich keiner Illusion folgen soll.
In mir dieser Groll,
richtet sich auf, wie eine wild gewordene Bestie,
die ich schon selbst fürchte.
Angst, die sich aufschäumt, wie starke Wellen,
die mir die Luft nehmen,
Gedanken, die mich ertränken,
und doch, jedes Mal, wenn ich wieder auftauche,
flüstert mein Herz ganze sanft und leise:
„Gib‘ nicht auf.“

– Herz gegen Verstand –

Meine Hoffnung sich hangelnd, von einem deiner Worte zum nächsten,
setzt mein Verstand aus.
Gibt auf.
Herz gegen Verstand.
Herz gewinnt und bricht
mit jeder unerfüllten Hoffnung erneut.
Das ist die einzige Konstante, die bleibt.

Denn Einseitigkeit führt zu Nichts.
So schwer es auch für dich sein mag, so schwer ist es auch für mich.
Doch diese andere Seite siehst du nicht.

© Nelli H.

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Poesie

Liebe.

Verliebt in die Liebe,
richte ich meinen Blick
auf dich.
Deine Adern pulsieren, dein Herz pumpt Glück.
In jede Zelle deines Körpers,
fließt reine Freude.
Ja, bist du verrückt?!
Wo kommt all‘ die Liebe her?
Dachte, sie sei von der Welt verschluckt,
doch dann als ich verstand,
dass dem nicht so ist.
Dass ich dich vermiss‘ mit jedem Atemzug meines menschlichen kleinen Lebens,
jeden Tag bisher vergebens.
Doch dann,
dann sah ich dich
ganz rein
ganz frisch
ganz wunderbar
es geschah.
So säte ich dich eines Tages und goss dich jeden Tag
mit Streicheleinheiten, liebe Seele.
Da sprießte sie,
ich war entzückt.
Es erschien mir nicht mehr verrückt.
Dass ich liebte jeden Tag,
jeden noch so kleinen, kurzen Moment,
war er noch so flüchtig, noch so geschwind.
Ganz achtsam nahm ich wahr, was ist, was war.
Doch mehr auf das Jetzt, als auf das Damals,
den Fokus gerichtet,
meine Gedanken geschichtet
aufgereiht in Positivismus.
Strahle ich hinaus in die Welt.
Vibriere im Takt der Liebe.
Und hoffe, die Welt bebt mit.

© Nelli H. 

 

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