Poesie

Manchmal möchte ich diese Welt verlassen. Aber nicht, um zu tun, was du nun wahrscheinlich denkst, sondern um meine Gedanken und Empfindungen wandern zu lassen.
Nicht einmal weit weg, lediglich den Weg in die Herzen der Menschen um mich herum. Möchte eintauchen in die Wärme, die jeder in sich trägt und die so viel bewirken kann.
Viel mehr als der Hass, der diese Welt immer näher Richtung Abgrund drängt.
Empathie – diesen Begriff hast du sicherlich schon mal gehört, wahrscheinlich bist du dessen auch fähig. Doch für viele Menschen ist genau dies ein Fremdwort, ein abstraktes Kunstwerk, das sie nicht fassen, nicht verstehen können.
Doch gemeinsam sind wir so vielfältig, so klug, so stark, so fröhlich und glücklich, manchmal traurig, so viele Attribute und Empfindungen, doch das zu begreifen, fällt schwer.
Gemeinsam sind wir ein wahres Meisterwerk, jeder ein Teil eines großen Mosaiks – bunt, abstrakt, wunderschön.

© Nelli Halter

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Poesie
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Poesie

Hallo ihr Lieben!

Anbei findet Ihr einen neuen Text von mir.
Hoffe, er inspiriert Euch dazu, jeden Moment noch intensiver wahrzunehmen.

Fühlt Eure Emotionen und lasst raus, was Euch beschäftigt.

Ihr seid großartig!
Vielen, lieben Dank an jeden von Euch, der sich die Zeit nimmt, auf meinem Blog zu stöbern!

Liebe Grüße,
Eure Nelli

PS: Falls Ihr auf Instagram unterwegs, schaut gerne vorbei, wenn Ihr mögt: poetess_
oder auch auf Facebook: Fortlaufend

Habt ein wunderbares Wochenende!

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Poesie

Geh los!

Deine Träume warten darauf,
dass du sie wahr werden lässt.

Für sie losgehst,
dich nicht mit weniger zufrieden gibst.
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Doch in Momenten des Losgehens merke ich, dass ich mich unbewusst selbst boykottiere. In meinen Gedanken habe ich Samen des Zweifelns gesät, die nun in bunten Blumentöpfen wachsen. Doch eigentlich sollten diese bunten Töpfe nicht existieren, da sie mich nur behindern, mir im Weg stehen. Die Pflanzen des Zweifels sprießen und blühen – ganz unbewusst habe ich sie täglich bewässert, genährt, gehegt und gepflegt.
Während diese Pflanzen wachsen, schrumpfe ich selbst zusammen, trockne aus, doch verkümmern möchte ich nicht. Daher entscheide ich mich in diesem Moment dafür, diese ausgewachsenen Pflanzen nicht mehr zu gießen. Stattdessen lasse ich diese Fürsorge für mich selbst übrig, lasse diese Energie in mich selbst fließen. Pflanze einen Samen des Vertrauens – des Selbstvertrauens und schaue ihm beim Wachsen zu. Er wird mit mir wachsen und ich mit ihm, solange bis ich mich auf einer Wiese wiederfinde, die in allen Farben meiner Seele blüht.

© Nelli Halter

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Blick

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Vibrate higher.

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Sprich aus, was brennt.

Dein Blick, so gestochen scharf, aufs Kleinste fixiert. Nimmt wahr, erinnert dich an dein gestriges heute. Du riechst noch die Erinnerungen, als wären sie Eins mit dir. Ein Teil deiner Haut, als würdest du alles nochmal erleben, spüren.
Du erinnerst dich daran, wie sie im leichten Schein an der Kante des Sofas saß und ihre Haare sanft auf ihr Gesicht fielen, während sie in ihrem Lieblingsbuch In meinen Träumen läutet es Sturm schmökerte. Ihr Gesicht, so makellos, diese sanften, weltoffenen Augen, die dich so oft an nichts denken ließen, da du einfach nur im Moment des Glücks versunken warst, um ihre Anwesenheit zu genießen. Mehr brauchtest du nicht. Du warst angekommen.
Doch gestern ist schon lange vorbei. Als du in das Zimmer tratst, hob sie den Kopf und umfasste dein Wesen mit einem ernsten Blick, der nichts Gutes zu verheißen hatte. Du wusstest schon lange, tief in deinem Innern, dass dieser Moment bald kommen würde, du spürtest die Distanz, die von Tag zu Tag größer wurde, drückender, bis ihr in zwei ganz anderen Welten Zuhause wart.
Während du sie betrachtetest, prasselten Gedanken auf dich ein, Dinge, die du sagen könntest Mein Zuhause ist kein Ort, das bist du – doch du bleibst stumm, da du weißt, dass sie ihre Entscheidung schon vor einiger Zeit getroffen hat. Doch heute, ja, da wünschtest du, du hättest ausgesprochen, was dir auf der Seele brannte und noch immer brennt, um nicht zu sagen, du bist noch immer Feuer und Flamme.

Ich bin riesig, aber du viel größer als ich.
Alles jetzt, alles wichtig,
aber wichtiger als du ist mir nichts.

Singst du in Gedanken und bist weit entfernt vom Heute. Im Damals verweilend, als ihr zu diesem Song eng umschlungen vor der Bühne standet und deine Welt noch in Ordnung war.

© Nelli H.

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Momente bewusst wahrnehmen.

Wir haben nicht das Für-Immer,
du denkst, es ginge nicht schlimmer?

So, lass mich dir sagen,
du kannst es ruhig wagen.
Du darfst leben, voll und ganz,
jeden Moment auskosten und achtsam wahrnehmen.
Jedes Gespräch, jede nette Geste,
jede kleine Mimik deiner Lieblingsmenschen,
Staubkörner,
die herumwirbeln und mit der Sonne tanzen.

Denn weißt du, was viel schlimmer wäre?
Würdest du all‘ diese Momente an dir vorbeiziehen lassen,
weil du dich verkriechst,
aus Angst vor dem Leben.
Aus Angst vor dem, was passieren könnte,
anstatt dich dem zu Öffnen, was tatsächlich passiert.
Jetzt.
Genau.
Jetzt.

© Nelli H. 

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