Poesie

Universelle Kraft.

So kraftvoll, so intensiv,
so kreativ,
so aufbrausend und energetisch.
Ganz klar und frisch.
Verbanden wir uns.
Wie eine Welle gingst du über, in mich,
hast jede Zelle meines Körpers aufgeweckt.
Meinen Geist wachgerüttelt.
Mir gezeigt, was alles möglich ist.
Mein drittes Auge sah und fühlte,
dass nichts mehr in mir wühlte.
Denn der Blick war klar und fokussiert,
ganz klar interessiert,
an dem Weg,
der vor mir liegt.
Eine Seele, die so stark ist, jede Stolperfalle besiegt.
Ein Herz, das so sehr liebt
und noch mehr gibt,
als bisher.
Denn du und ich,
wir sind verbunden.
Auf ewig.

© Nelli H.

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Poesie

Lass los, was dir nicht mehr dient.

Der Geschmack deiner Worte ist bitter, schlängelt sich an meinen Synapsen entlang, dringen bis ins Innerste und nisten sich ein. Eingeschlossen in einer Black Box, schiebe ich sie in die hinterste Ecke meines Bewusstseins. Möchte nicht fühlen, was du auslöst, möchte nicht betrachten müssen, wie du die Welt und die Menschen, die darin leben, siehst.
Deine Sichtweise ist so dunkel, wie eine sternlose Nacht. Jede Sekunde zwar gerne mit dir verbracht, merkte ich schnell, dass du toxisch bist. Nicht nur für deine Außenwelt, sondern auch für dich selbst. Dein verletztes inneres Kind kann es nicht ertragen, die Ausgelassenheit anderer Menschen zu sehen oder gar zu spüren, wie glücklich man sein kann, wenn man gehen lässt, was einem nicht mehr gut tut.
Gerne würde ich dir begreiflich machen, dass das Leben nicht schwer sein muss, dass du selbst ausgelassen sein kannst, dass du das Leben viel intensiver erleben kannst, als du es tust. Dass es in jede deiner Poren sickern kann, dieses Gefühl der Freiheit, denn du bist Freiheit, du bist Liebe, du bist Licht für diese Welt. Doch bevor du das erkennen kannst, musst du dein Schneckenhaus verlassen.
Deine dunklen Erinnerungen verblassen lassen, dich nicht täglich in ihnen suhlen. Sonderlich lediglich aus ihnen lernen und erkennen, zu welch‘ starker Persönlichkeit sie dich haben werden lassen.

© Nelli H.

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Poesie

Illuminate my soul.

„In fact, my soul and yours are the same. You appear in me, I appear in you.
We hide in each other.“ (Rumi)

Verstecke mich noch immer vor mir selbst. Vor der Welt, vor dem, was ich sein kann und möchte.
Verstecke mich hinter dem, was andere tun, sagen, was andere von mir wollen, das ich bin.
Und erkenne dabei nicht, dass Teile meiner Seele auch in anderen Menschen gelebt werden, wir sind verwoben, verbunden, wir sind alle Teil des Ganzen und erkennen nicht, dass wir zusammen so viel mehr erreichen können.
Der erste Schritt ist jedoch, sich selbst anzuerkennen, für all‘ das, was man ist, das, was einen ausmacht, sowohl seine Stärken als auch seine Schwächen anzunehmen und zu lieben.
Der Schritt aus dem Schatten heraus, ist der schwerste, denn dann wird man gesehen. Wahrhaft gesehen.
Man wird sichtbar und somit verletzlich.
Doch im Leben geht es darum, Risiken einzugehen, um wirklich zu leben.
Raus aus dem Schatten, hinaus ins Licht.
Vergiss‘ dich selbst nicht.

© Nelli H. 

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Poesie

Lass mich dein Anker sein.

Schatten ziehen über dein Gesicht,
ein Gewitter zieht sich zusammen.
Ängstlichkeit gepaart mit Wut, tropfen aus deinen Poren,
hinterlassen Spuren auf dem steinharten Grund.
Dein Körper vibriert im Takt deiner Vergangenheit
und bewegt sich zur Melodie deiner Gegenwart.
Deine schwarze Seele kauert ganz einsam in dieser Welt.
Sucht nach Wärme, nach Zuversicht.
Doch du bist die einzige Mauer,
die dich selbst daran hindert.
Nur weißt du es nicht,
scheinst es nicht begreifen zu wollen.
Lass‘ mich dein Wegweiser sein.
Dein Anker,
der dich an die Hoffnung kettet.
Niemals lass‘ ich dich untergehen,
denn ohne dich will ich nicht sein.
Kann ich nicht sein.
Denn die Welt würde dunkler ohne dich sein.
Und ich mit ihr.
Lass mich dein Anker sein.

© Nelli H. 

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Poesie

Glück.

Das Innere sträubt sich nach Außen. Ergibt ein Meer an Emotionen.
Ein Meer der Trauer, des Glücks, der Freude, des Schmerzes. Es tropft aus jeder Pore, lässt Synapsen pulsieren.
Verlustängste, die mich quälen, das Gefühl, immer wieder aufs Neue verlassen worden zu sein, das Gefühl, dass dies immer wieder passieren wird. Dass jeder, der einem wichtig ist, irgendwann geht, dass man zurückgelassen wird, weil man nicht zählt, im Leben der anderen.
Das, was da lauthals schreit, sich Gehör verschafft, ist mein verletztes inneres Kind, das zu erkennen, hat seine Zeit gedauert, das zu akzeptieren, noch länger. Und doch hilft diese Erkenntnis gerade nicht dabei, diese Verletzung zu heilen.
Den goldenen Samen in meinem Herzen habe ich gepflanzt und pflege ihn, die Geduld, bis die Pflanze des Vertrauens aufblüht, ist es, die gerade nicht existiert.
So sitze ich hier, füttere meine Seele mit Musik, streichle sie und versichere ihr, dass wieder hellere Zeiten anbrechen werden.
In mich hineinlächelnd, weiß ich, dass das stimmt.
Der Moment fließt durch meinen Körper hindurch, lasse ihn zu, voll und ganz, denn es ist wichtig, zu leben, zu spüren und zuzulassen, was man fühlt.

„And if you’re still bleeding, you’re the lucky ones
‚Cause most of our feelings, they are dead and they are gone.
[…]
And if you’re still breathing, you’re the lucky ones.“
(Daughter – Youth)

So schallt es aus dem Lautsprecher und dieses Wunder, überhaupt auf dieser Welt sein zu dürfen, durchströmt mich, lässt mein Blut tanzen und mich atmen.
Dieses Geschenk, sich jeden Tag aufs Neue besser kennenlernen zu können und diese Schönheit der Welt nicht nur zu sehen, sondern sich mit dieser Energie verbinden zu können und mit den Menschen, die einem so ähnlich sind, dass es schmerzt und gleichzeitig meine Seele erfreut.
Das ist das pure Glück.

© Nelli H. 

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Poesie

Goodbye Ego.

Mein Herz
quillt über,
so sehr freue ich mich darüber
über das, was mich erfüllt.
Negative Gedanken, vollkommen zerknüllt.
Zieren das vergangene Ich,
vergiss‘ mich.
So, der Gedanke über das Ego.
Was für ’ne Show.
Der Vorhang fällt.
Das Ego ganz klein,
ruft meinen Namen,
so fein.
Doch dieser Rahmen,
er passt nicht mehr.
Ist fortan leer.

© Nelli H.

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